Letzter Tag in Bastia - Dia-Faszination-Natur

Mount Ngarahoe im Tongariro Nationalpark in Neuseeland
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Entspannter letzter Reisetag in Bastia
Am Tag vor dem Abflug ist der Frust am Morgen ziemlich groß, nicht weil wir am nächsten Tag zurückfliegen, sondern weil wir mit dem Autofahren auf Korsika einfach nicht klar gekommen sind und uns wieder bewusst geworden ist, dass beim Wandern vieles nicht mehr so geht wie früher.
Wir gehen relativ spät zum Frühstück und packen unsere Koffer. Anschließend suchen wir vergeblich nach möglichen Ausflugszielen. Eigentlich haben wir beide keine Lust mehr, irgendwohin zu fahren, weil die Straßen im Hinterland von Bastia natürlich auch eng und kurvenreich sind. An den Strand zieht es uns auch nicht. Außerdem wäre das auch mit Fahren auf engen kurvenreichen Straßen verbunden und am Samstag wären vermutlich auch alle Parkplätze belegt.
Mittagspause bei sommerlichen Temperaturen
Also schlagen wir bis Mittag Zeit tot und gehen um 12:30 Uhr in eine Bar am Jachthafen auf ein Panini und ein zuckerhaltiges Erfrischungsgetränk, weil es die zuckerfreie Variante nicht gibt. Es ist relativ wenig los. Also können wir getrost etwas länger sitzen bleiben.
Zwischendurch kommt kurz eine Fähre in Sicht, die scheinbar ausläuft. Im Fährhafen liegen mehrere Fähren von den beiden führenden Anbietern. Hier sind auch die Cafés und Brasseries sehr gut besucht. Wir laufen noch ein wenig herum und fragen uns, wie wir früher mehrstündige anstrengende und häufig überwiegend schattenlosen Wanderungen bei noch höheren Temperaturen geschafft haben. Aber damals waren wir jünger und Bastia kann natürlich auch nicht ganz mit den grandiosen Landschaften unserer früheren Reisen mithalten, bei denen auch unsere Motivation deutlich höher war.
Uns machen die sommerlichen Temperaturen, die auch für die nächsten Tage angekündigt sind, zunehmend zu schaffen und wir sind echt froh, dass wir am nächsten Tag heimfliegen. Schließlich gehen wir in unser Hotel in der Oberstadt zurück, um uns in unserem relativ kühlen Zimmer wieder ein wenig zu erholen.
Positive Erinnerungen
Die ersten und letzten Tage sind immer ein wenig schwierig. Früher waren wir immer traurig und frustriert, wenn der Urlaub zu Ende war. Aber die Zeiten ändern sich und wir können auf viele teilweise recht abenteuerliche Reisen zurückblicken, an die wir uns trotz vieler Turbulenzen immer wieder gerne erinnern.
Ich bin sicher, dass früher oder später auch positive Erinnerungen an Korsika dazukommen werden, auch wenn uns die aufreibenden Fahrten mit unzähligen Kurven und waghalsigen Kurvenschneidern unzählige Schreckmomente beschert haben und wir häufig fast keinen Blick mehr für die grandiosen Landschaften hatten. Aber zum Glück haben immer alle Beteiligten rechtzeitig die Kurve gekriegt.
Bilder sagen nicht immer mehr als Worte. Aber eines steht fest: Korsika hat den Beinamen „Insel der Schönheit“ wirklich verdient.
 

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