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Keas - die Kobolde der Berge

 

Keas sind Bergpapageien, die am liebsten Unfug machen.
Am liebsten ärgern sie harmlose Wanderer und Autofahrer. 
Stellt der 
Milford-Tracker über Nacht seine Wanderschuhe vor die Hütte, so kann es schon mal vorkommen,
dass am Morgen die Schnürsenkel fehlen.
Luftlöcher im Zelt können ebenso Folgen von Kea-Attacken sein wie ausgefranste Hosen, angeknabberte Rucksäcke 
oder verschwundene Vorräte.
Keas kommen ausschließlich in den Berglagen der Südinsel Neuseelands vor.
Liegt in höheren Lagen zu viel Schnee, wandern sie talwärts. 
Gerne verlassen sie auch ihre natürliche Umgebung  und tauchen plötzlich auf Schafweiden oder Parkplätzen auf.
Was dem Menschen lieb und teuer ist, gefällt auch dem Kea.
Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört auf Autos rumzuturnen und - vor allem - rumzuknabbern.
Scheibenwischer und Gummidichtungen in Fenstern scheinen für die drolligen Vögel eine wahre Delikatesse zu sein.
Vielleicht macht es auch einfach nur Spaß,  am "Futter" rumzupopeln.
Es macht auf jeden Fall unheimlichen Spaß, Keas zu beobachten - solange sie nicht das eigene Auto anknabbern.
Aber in Neuseeland sind viele eh mit einem Mietfahrzeug unterwegs. Da sind Kea-Schäden inklusive.
Gar nicht gut zu sprechen sind Viehzüchter auf die lustigen Gesellen, die angeblich Schafe anfallen.
Tatsächlich fressen Keas zwar durchaus auch Fleisch, aber nur von toten Tieren.
In sehr seltenen Fällen versuchen sie, kranke Tiere zu erlegen.

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